Kirsten Schroeter, Hamburg, hat Conflict Poker auf Herz und Nieren getestet und für gut befunden - ihre Rezension erschien in der Nummer 2 des Jahrgangs 2017 der Zeitschrift Konfliktdynamik, der Fachzeitschrift für Verhandeln, Vermitteln und Führen in Organisationen, die seit 2012 bei Klett-Cotta in Stuttgart erscheint.

Eine Nutzerin schrieb uns: "Dann wollte ich dir noch zurückmelden, dass ich in einer der letzten Supervisionen ... das Conflict Poker gespielt habe. Obwohl ihr nicht unbedingt empfehlt, es mit einem bestehenden Team zu machen, habe ich es gewagt. Dazu muss ich vielleicht noch sagen, dass es ein sozial sehr kompetentes Team ist, das gut miteinander arbeitet. Sie fanden das Spiel alle super, einige hätten es gleich nochmals spielen wollen. Und ich fand es in der Runde der Reflexion spannend, noch etwas vertieft den Transfer zu ihren Arbeitsthemen zu machen und mit ihnen zu diskutieren. Also danke nochmals für das Spiel und all dies Arbeit, die darin steckt!"

Anna Maria Enk, Meilen, hielt fest: "ConflictPoker gefiel mir gleich: es kommt spielerisch daher mit Geheimnissen und Überraschungen. Die grösste Überraschung war dann, dass es hoch anspruchsvoll ist, es so einzuführen, dass beim „Spiel“ der Funke springt, damit sich alle Mitspieler/innen ersthaft darauf einlassen können. Wenn das gelingt, ist es erlebnisorientiert, anregend für Reflexion und lädt ein, sich in andere Rollen, als im eigenen Alltag üblich, einzudecken und  einzufühlen. Ich hatte zwei Mal die Möglichkeit, bei jemandem aus dem Autor/innen-Team eine Einführungsveranstaltung zu besuchen. Das kann ich wärmstens empfehlen. Für das Lernen aus eigenen Fehlern bleibt auch dann noch genügend Spielraum. Bonne Chance!"

Conflict Poker: Das spielerische Training für den konstruktiven Umgang mit Konfliktsituationen aus der Arbeitswelt.
Conflict Poker ermöglicht ein spielerisches Lernen für den Umgang mit Konflikten. Es braucht 4 bis 9 Spielende sowie eine Person, welche das Spiel leitet. Ein Spiel dauert circa 1 bis 1 ½ Stunden. Conflict Poker ist dem Spiel Personality Poker nachempfunden und ergänzt dieses perfekt zum Thema Konflikt. Es kann sowohl von Einzelpersonen als auch mit Teams gespielt werden.
Conflict Poker ist ein Tischspiel, bei dem aus 49 Konfliktsituationen pro Durchgang eine Situation ausgewählt wird. Jede Situation beschreibt einen Konflikt und die dabei beteiligten Personen. Diese Personen werden den Spielenden zugelost und diese gestalten sich ihre Rolle mit zugelosten Ressourcen-, Eigenheiten- und Verhaltenskarten sowie einem Geheimnis. Mit diesen Rollen wird die Konfliktsituation gespielt, allenfalls sogar gelöst. Anschliessend lösen sich die Spielenden aus ihren Rollen und reflektieren gemeinsam über die verschiedenen Konfliktverhalten. Im diesem Zusammenspiel von Aktion und Reflexion passiert erfahrungsorientiertes Lernen zum eigenen Konfliktverhalten.
Conflict Poker ist action-learning
im besten Sinne: Handlung und Reflexion ermöglichen ein Lernen zum Thema Konflikt im beruflichen Umfeld, das alle Sinne miteinbezieht. Voraussetzung ist, dass alle Beteiligten sich mit dem eigenen Verhalten in Konfliktsituationen auseinandersetzen wollen. Achtung: Conflict Poker ist nicht geeignet, um aktuelle Konflikte zu bearbeiten. Conflict Poker hilft, das eigene Konfliktverhalten lernend weiter zu entwickeln. Es ist damit vorbereitend für Konfliktlösungen nützlich und auch präventiv wirksam. Conflict Poker fokussiert auf Konflikte im beruflichen Umfeld. Es kann jedoch nicht nur Berufstätigen, sondern allen Personen empfohlen werden, die sich mit ihrem eigenen Konfliktverhalten auseinandersetzen wollen. Conflict Poker gehört somit in den Fundus aller prozessorientiert Beratenden. Ausbildungsstätten (Berufsschulen, höhere Berufsbildung, (Fach-) Hochschulen…), welche Menschen auf die Berufswelt vorbereiten, kann dieses Spiel wärmstens empfohlen werden.
Daniel Murer / Coach, Organisationsberater, Supervisor bso / www.beratungmurer.ch